Mehr Datenschutz für Apple-Nutzer

 

Ab dem 3. Oktober 2018 dürfen neue iOS-Apps und auch App-Updates nur noch in den AppStore, wenn eine Datenschutzerklärung vorliegt.

Diese Erklärung muss sowohl per Link direkt auf der Download-Seite im AppStore bereitgestellt werden, aber auch als gut erreichbarer Menü-Punkt oder Link in der App.

Zusammenhängen werden diese neuen Anforderungen höchstwahrscheinlich mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vom 25.5.2018.

Apple-Nutzer dürfen sich über mehr Transparenz freuen

Für Appnutzer, im speziellen Apple-Nutzer, ist das eine sehr gute und notwendige Entwicklung, da auch in Apps Nutzerdaten erhoben und an Dritte übermittelt werden. Eine Datenschutzerklärung in der App ist deshalb ein guter Schritt in Richtung Transparenz und Nutzerfreundlichkeit.

 

Drittanbieter in der Pflicht

Für Agenturen und App-Entwickler bedeutet das, genau so überlegen, welche Technologie angeboten und integriert werden müssen. Denn es gilt: Handelt ein Drittanbieter nicht Datenschutz-konform, entspricht die App nicht den Richtlinien von Apple, was wiederum zu Problemen bei der App-Prüfung führen kann.

 

Datenschutz für Testversionen

Aber auch Kunden können sich nicht zurücklehnen, denn auch für Testversionen und Apps, die über TestFlight bereitgestellt werden, greift diese Neuregelung.

Konkret bedeutet das, dass Kunden schon vor der offiziellen Veröffentlichung der App im AppStore eine gültige Datenschutzerklärung formulieren müssen, da sonst App-Entwickler keine Testversion bereitstellen können.

Zusätzlich muss es vor dem ersten Upload auf TestFlight einen Menüpunkt in der App geben, über den man zur Datenschutzerklärung gelangen kann.

 

Übrigens: Zeroseven-Apps sind Datenschutz-konform

Sei es die zeroseven-Newsreader-App, LeadHound oder Apps für unsere Kunden: Unsere Apps haben schon seit mehreren Jahren integrierte Datenschutzerklärungen. Für Kunden ändert sich also nichts.

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